mann hält blatt mit bösem smiley vor das gesicht

Erektionsprobleme beheben - Der gezielte Lösungsweg für eine verläßliche Erektion!

Wenn der Penis plötzlich seinen Dienst quittiert, kann das große Auswirkungen auf die eigene Psyche haben und ebenso zu partnerschaftlichen Problemen führen. Dieses Problem betrifft heutzutage längst nicht mehr nur die ältere Generation, auch Männer jüngeren Alters leiden darunter.

Falls dieses Problem nur gelegentlich bei dir auftritt, besteht kein Grund zur Sorge. Hierbei handelt es sich um keine behandlungsbedürftige Störung. Von einer erektilen Dysfunktion spricht man erst dann, wenn ein Mann in mehr als zwei Dritteln aller Fälle keine Erektion bekommen oder aufrecht erhalten kann, die für einen Geschlechtsverkehr ausreicht. Der Penis wird nicht hart genug oder erschlafft vorzeitig und das Problem besteht seit mindestens oder mehr als sechs Monaten.

Sollte das bei dir der Fall, bitte ich dich, nicht in Panik auszubrechen! Vorweg möchte ich dir zwei wichtige Dinge sagen:

  1. In unserer Gesellschaft wird Potenz oft mit Männlichkeit gleichgesetzt. Das ist aber totaler Schwachsinn. Erektionsstörungen können jeden Mann treffen und haben rein gar nichts mit deiner Männlichkeit oder deinem Wert als Mann oder Liebhaber zu tun!
  2. In so gut wie allen Fällen gibt es sehr wirkungsvolle Methoden das Problem zu beheben.

Mach dir also bitte keine Sorgen! Erektionsstörungen können ganz unterschiedliche Auslöser haben und werden je nach Ursache auch unterschiedlich therapiert. Deshalb ist es im ersten Schritt ungemein wichtig, für dich herauszufinden warum du an Potenzproblemen leidest, um dann im zweiten Schritt den richtigen Lösungsweg einzuschlagen. Beachte bitte, dass es häufig auch an einer Kombination verschiedener Ursachen liegen kann.

Erektionsprobleme - Mögliche Ursachen

Verschaffen wir uns erst einmal einen Überblick, welcher Natur diese Ursachen sein können. Im zweiten Schritt werde ich auf jeden dieser Punkte eingehen und dir sagen, was zu tun ist.

Hier gibt es:

  • Psychische Ursachen
  • Körperliche Ursachen
  • Übermäßiger Pornokonsum
  • Ungesunder Lebensstil
  • Medikamente als Ursache von Potenzproblemen

Psychische Ursachen für Potenzprobleme

Ein kleiner Überblick über die drei Hauptursachen:

  • Versagensängste
  • Leistungsdruck
  • Partnerschaftsprobleme

Fast alle diese Zustände lösen vor allem Eines in uns aus: Stress, Anspannung und Nervosität!! Das alles ist pures Gift für eine Erektion. Evolutionsbedingt ist unser Körper darauf programmiert, in Stresssituationen unter anderem Adrenalin auszuschütten, welches Energiereserven für einen bevorstehenden Kampf oder eine Flucht freisetzen soll. Dabei werden alle anderen „unwichtigen“ Funktionen des Körpers heruntergefahren. Dazu zählt natürlich auch das sexuelle Verlangen oder die Lust!

Einige Untersuchungen haben ergeben, dass speziell Versagensängste hier eine große Rolle spielen. Die Sorge nicht „abliefern“ zu können, zu früh zu kommen oder den Erwartungen der Partnerin nicht gerecht zu werden, führt zu Stress. Genauso verhält es sich mit Leistungsdruck. Leider lassen wir uns heutzutage viel zu sehr von den Medien und der Gesellschaft beeinflussen, was dazu führt, dass gerade Männer immer das Gefühl haben, „Leistung“ erbringen zu müssen. Damit der Mann sich auch als „echter“ Mann fühlt, muss er "performen", standhaft sein und die Frau auf jeden Fall zum Orgasmus bringen.

Um herauszufinden, ob du selbst von Versagensängsten oder Leistungsdruckgedanken betroffen bist, stelle dir einfach mal folgende Fragen:

  • Habe ich Angst zu früh zu kommen?
  • Mache ich es mir zur Hauptaufgabe, die Frau unbedingt zum Orgasmus zu  bringen?
  • Mache ich mir Sorgen meine Erektion halten zu können?
  • Mache ich mir Gedanken darüber, wie ich eine Frau richtig befriedige?
  • Bin ich während oder vor dem Sex aufgeregt bzw. nervös?
  • Habe ich Angst keinen hoch zu bekommen?
  • Mache ich mir selbst Druck beim Sex?
  • Habe ich Angst zu versagen?
  • Mache ich mir Sorgen ob meine Partnerin zufrieden mit meiner „Leistung“ ist?

Erkennst du dich hier wieder?

Wenn Ja: Glückwunsch, dann hast du den wichtigsten Schritt schon mal geschafft! Wahrscheinlich hast du damit die Ursache für dein Problem bereits gefunden. Weiter unten wirst du erfahren, was du tun kannst um diese Ängste abzulegen, damit auch du Sex wieder unbeschwert und voller Genuss erleben kannst.

Solltest du dich in den oben gestellten Fragen nirgendswo finden, dann überlege dir ob es vielleicht in deiner Partnerschaft Probleme gibt (Eifersucht, Verlustängste, Langeweile und Routine, usw.), die dich belasten und negativ stimmen. Natürlich können auch sonstige Sorgen wie Existenzängste, finanzielle Probleme, Stress in der Arbeit, usw., Auslöser für Potenzprobleme sein. Höre in dich hinein und versuche zu analysieren was dich belastet.

Um zusätzlich zu überprüfen, ob bei dir auch keine körperlichen Ursachen in Frage kommen, sollte einer der folgenden Punkte auf dich zutreffen:

  • Du hast oft Erektionen im Schlaf oder beim Aufwachen
  • Du bekommst normalerweise beim Masturbieren eine Erektion und hast keine Schwierigkeiten, sie bis zur Ejakulation zu halten. (wenn du beim Masturbieren, nicht aber beim Sex mit der Partnerin eine Erektion bekommst, dann heißt das mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass etwas mit der Partnerschaft nicht stimmt)
  • Du hast und hälst in manchen Situationen eine Erektion, in anderen aber nicht, also zum Beispiel bei einer Partnerin, aber bei einer anderen nicht, oder im Urlaub, aber zuhause nicht

Jetzt noch einmal zusammengefasst:

Psychische Ursachen sind gerade bei jungen Männern die Hauptursache für Potenzprobleme. Den überwiegend größten Teil für Erektionsstörungen nehmen Versagensängste und Leistungsdruckgedanken ein. Aber auch andere negative Gedanken, können mögliche Auslöser sein.

Wie kann ich diesen Ängsten und negativen Gedanken entgegenwirken?

Versagensängste können z.B. durch ein sexuelles Erlebnis hervorgerufen werden, bei dem nicht alles so lief, wie man sich das vorgestellt hatte. Du bist zu früh gekommen, du konntest deine Erektion nicht lange halten usw. Dieses Erlebnis speichert sich in deinem Unterbewußtsein als Referenzbeispiel ab, und in dir verfestigt sich der Glaubenssatz, dass du auch beim nächsten mal wieder „versagen“ wirst.

Auch Leistungsdruck ist ein Produkt falscher Vorstellungen und Erwartungen. Durch Pornos, Filme, Magazine, usw. entsteht oftmals ein völlig falsches Bild von Sexualität. Gerade jüngere Männer lassen sich davon beeindrucken und versuchen ihren vermeintlichen Idolen nachzueifern. Dadurch setzen sie sich selbst unter Druck, welcher Anspannung und Nervosität auslöst.

Männer mit Erektionsstörungen neigen dazu, sich negative Gedanken einzureden und sich selbst als sexuelle Versager einzustufen. In ihren Köpfen spulen sich Filme ab, wie sie ihre Erektion wieder einmal verlieren. Diese halten die Erinnerungen an ihr sexuelles Versagen in der Vergangenheit wach.

Das kann zwar durchaus eine Reflektion der Wirklichkeit sein, ruft aber gleichzeitig auch unnötige Nervosität hervor, wobei zukünftiges Versagen prophezeit und das negative Bild verstärkt wird, das sie von sich selbst haben.

Um diesem Strudel zu entkommen, möchte ich dir ein paar Tipps an die Hand geben:

Stelle deine Gedanken ab und entspanne dich

Ich gebe zu, das klingt einfacher als es ist......aber es funktioniert! Wir denken allgemein viel zu viel nach und steigern uns oft in Dinge hinein, die meistens nie eintreten. Intensive negative Gedanken können sich aber auch sehr schnell zu einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln. Unsere Gedanken wirken sich nicht nur auf unsere Emotionen und Gefühle aus, sondern haben auch einen entscheidenden Einfluss auf unsere Körperfunktionen.

Der beste Weg dieser Gedankenspirale zu entkommen, ist es, sich auf das JETZT zu konzentrieren! Wie soll das gehen? Versuche deine gesamte Aufmerksamkeit stets auf das zu lenken, was du gerade tust. Sei es beim Abspülen, beim Essen, in der Arbeit oder während eines Dates. Seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu lenken, bedeutet, währenddessen nicht parallel an irgendetwas anderes zu denken. Versuche in der Wahrnehmung zu bleiben. Multitasking wäre quasi das Gegenteil davon, seine Aufmerksamkeit auf eine Sache zu fokussieren. Dadurch, dass du dich auf jeden Handgriff, auf jedes Wort, auf deine Wahrnehmung konzentrierst, ist plötzlich kein Platz mehr für Gedanken da. Keine Gedanken bedeutet: Keine Ängste oder Sorgen zu versagen und keine Leistungsdruckgedanken.........und in der Folge auch keine hormonell bedingte Funktionsstörung wie z.B. Erektionsprobleme. 

Es erfordert ein wenig Übung und Disziplin, aber du wirst sehen, wie sich plötzlich eine ungewohnte innere Ruhe und Gelassenheit in dir breit machen wird. Umso öfter du übst, deine Aufmerksamkeit auf den MOMENT zu richten, umso schneller wirst du Fortschritte machen. Jedesmal wenn du dich dabei ertappst, dass deine Gedanken abschweifen, oder du beispielsweise wieder daran denkst, dass du keinen hoch bekommst, unterbreche sofort diesen Gedanken und konzentriere dich auf das, was du gerade tust. Lenke deinen Fokus während der ersten Berührungen mit deiner Partnerin auf ihre Haut, ihren Körper, ihren Geruch, auf deine und ihre Bewegungen etc. Ich denke du verstehst was ich meine.

Die richtige Atmung

Eine weitere Möglichkeit sich von negativen Gedanken zu befreien, ist die bewusste und tiefe Bauchatmung. Die meisten Menschen neigen eher zu einer flachen und kurzen Atmung in die Brust. Gerade in stressigen Situationen verstärkt sich das noch mehr und wir beginnen zu "hecheln". Das führt zu einer Sauerstoffunterversorgung in den Zellen und in der Folge zu Verspannungen, Stress und Nervosität.

Die richtige Atmung läuft langsam, tief und rhythmisch durch die Nase. Befindest du dich beispielsweise in einer Situation, die Nervosität in dir auslöst, entweder aus Versagensängsten, oder aber auch aus anderen Gründen, so hilft dir das bewusste tiefe atmen in den Bauch, wieder Ruhe und Gelassenheit in deinen Körper zu bringen. Setze dich dazu aufrecht hin oder lege dich entspannt auf den Rücken. Atme mehrere Male tief in den Bauch, halte die Luft für einen Moment und atme durch den Mund wieder aus, so als ob du deine ganze Anspannung "auspusten" würdest. Du wirst sehen wie sich dein Körper von Atemzug zu Atemzug mehr entspannen wird.

Keine Anspannung -> keine Nervosität -> keine Stresshormone -> keine Beeinträchtigung der Körperfunktionen

Körperliche Ursachen für die erektile Dysfunktion

Erektionsprobleme in Folge von organischen Ursachen treten in der Regel bei Männern ab 50 Jahren auf. In seltenen Fällen kann das aber auch auf jüngere Männer zutreffen. 

Grundsätzlich unterscheidet man bei körperlichen Ursachen wie folgt:

  • Störungen der Durchblutung
  • Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems
  • Hormonstörungen
  • Schäden am Schwellkörpergewebe

Die folgenden Ursachen können ihrerseits durch eine Reihe von Krankheiten und Verletzungen bedingt sein. Aber auch ein ungesunder Lebensstil kann Auslöser für einige der unten stehenden Ursachen sein. Beispiele:

  • Bluthochdruck
  • Erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte
  • Zuckerkrankheit
  • Arterienverkalkung
  • Schilddrüsenunter- und Schilddrüsenüberfunktion
  • Multiple Sklerose
  • Operationen und Bestrahlungen an Prostata, Darm oder Blase
  • Testosteronmangel
  • Prostata-Entzündung
  • Leber- und Nierenleiden
  • Übergewicht, Fettsucht
  • Verletzungen an der Wirbelsäule oder am Becken, Querschnittslähmung, Bandscheibenvorfall

Generell gilt, dass man bei organisch bedingten Erektionsproblemen einen Arzt aufsuchen sollte. Solltest du zu keinem Zeitpunkt oder Situation in der Lage sein, eine Erektion zu bekommen, empfiehlt es sich zu einem Urologen zu gehen. Auch eine körperlich bedingte Erektionsstörung lässt sich heutzutage gut therapieren. An dieser Stelle würde ich dir empfehlen, einen Urologen zu wählen, der auf Sexualprobleme spezialisiert ist. 

Übermäßiger Pornokonsum

Eine weit verbreitete Ursache für die erektile Dysfunktion ist ein übertriebener Pornokonsum. Speziell heute, wo jeder immer und überall Zugang zu den "Hardcore-Filmchen" hat, wächst die Zahl junger Männer, die mit Erektionsproblemen zu kämpfen haben. Das Fatale an der Sache ist, dass sich dein Gehirn an die Bilder und Reize gewöhnt und dadurch immer mehr abstumpft. Die Reizschwelle verlagert sich immer weiter nach oben, so dass normale sexuelle Reize nicht mehr genügen, um dich in Stimmung zu bringen. Realer Sex wird zunehmend als langweilig und fad empfunden, was dazu führt, dass ER nicht mehr will.

Wenn du dich hier wieder erkennst, selbst gerne und viele Pornos schaust und den Eindruck hast, dass realer Sex keine stimulierende Wirkung mehr auf dich hat, dann gebe ich dir folgenden Tipp: Verzichte auf Pornos! Und zwar gänzlich, mindestens aber für einige Wochen. Du wirst schon sehr bald bemerken, wie sich dein natürliches Verlangen nach echten sexuellen Erlebnissen wieder aufbaut und dein gesamtes Sexualleben eine völlig neue Qualität erhält.

Ungesunder Lebensstil

Alkoholmissbrauch, starker Nikotingenuss und Drogenkonsum können ebenso zu Problemen mit der Erektion führen. Auch fettreiche und ungesunde Ernährung zählen zu Risikofaktoren. Ich möchte jetzt niemanden sagen, komplett auf alles zu verzichten, denn, die Dosis macht das Gift! Alles in Maßen, dann kann auch nicht viel passieren......so handhabe ich das schon mein ganzes Leben lang und bin damit immer gut gefahren.

Etwas Sport und viel Bewegung an der frischen Luft tun immer gut. Dazu eine ausgewogene Ernährung, viel frisches Obst und Gemüse. Damit reduzierst du das Risiko erhöhter und schlechter Blutwerte und deren Folgeerkrankungen. Wer gesund isst und die richtigen Lebensmittel zu sich nimmt, kann die Testosteronproduktion erheblich steigern. Nachfolgend ein kleiner Auszug von Lebensmitteln, die deine Potenz verbessern können:

Banane in Form eines steifen Penis
  • Brokkoli und Blumenkohl, alternativ auch Spinat und Grünkohl: In diesem Gemüse sind - neben einigen anderen - sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföl Indol-3-Carbinol vorhanden. Sie sorgen dafür, dass weniger Testosteron in das weibliche Hormon Östradiol umgewandelt wird und erhöhen so den Testosteronspiegel im Blut
  • Nüsse wie Mandeln, Hasel- und Erdnüsse: Generell gelten Nüsse aufgrund ihrer wertvollen Fettsäuren als sehr gesund. In ihnen ist Arginin enthalten, ein Eiweiß, dass die Innenwände der zum Penis verlaufenden Gefäße, unterstützt und geschmeidiger macht. Das Blut fließt besser durch die Gefäße und kann demzufolge mehr Blut in den Penis pumpen.
  • Wassermelonen: In ihnen ist Citrullin enthalten, ein Aminosäurebestandteil, der den Wirkstoff Arginin freisetzt. Im Vergleich zu Nüssen, gelangt es zeitverzögert ins Blut und hält den Arginin-Spiegel so über einen längeren Zeitraum konstant.

Medikamente als Ursache von Erektionsstörungen

Die Liste der Medikamente, die Erektionsprobleme hervorrufen können, ist lang und breit gefächert. Zudem ist bei vielen Arzneimitteln die Wirkung auf die Sexualität nicht bekannt, da Sex für Pharmazeuten keine Priorität hat. Du kannst also nicht davon ausgehen, dass ein Medikament keine Nebenwirkungen sexueller Art hat, nur weil es nicht im Beipackzettel steht. Negative Neuigkeiten brauchen oft lange, um bekannt zu werden. 

Allgemein kann man bei Arzneimitteln sagen, dass es sich nicht unbedingt um harmlose Substanzen handelt. Das Gleiche gilt für Drogen. Jedes Präparat, dass du deinem Körper zuführst, kann unabhängig von der Menge und Art der Einnahme, schwerwiegende Auswirkungen haben. Ebenfalls sollte man im Blick behalten, dass kaum ein Präparat auf alle Menschen dieselbe Wirkung hat. Auch wenn bei einem Medikament bekannt ist, dass es Erektionsstörungen verursachen kann, so treten diese vielleicht nur bei 10 bis 15 Prozent der Fälle auf. Wenn du beispielsweise Erektionsprobleme hast, und Medikamente zu dir nimmst, die bekannterweise bei manchen Männern diese Wirkung haben, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass dein Problem von dem Medikament verursacht wird. Das kommt ganz auf die jeweiligen Umstände an.

Um sich Klarheit zu verschaffen, ist es am besten, sich so umfassend wie möglich zu informieren. Solltest du an Erektionsproblemen leiden und regelmäßig Medikamente einnehmen, empfehle ich dir mit deinem Arzt zu sprechen. Vielleicht muss die Dosierung geändert werden oder ein anderes Präparat derselben Kategorie verschrieben werden. Eventuell liegt es auch an einer Kombination mit anderen Medikamenten. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten solltest du auf keinen Fall eigenständig die Dosierung verändern oder gar das Arzneimittel ganz absetzen, ohne vorher Rücksprache mit deinem Arzt gehalten zu haben. Manche Medikamente wie z.B. Antidepressiva dürfen nicht plötzlich abgesetzt werden, sondern müssen schrittweise reduziert werden.

Nachfolgend möchte ich beispielhaft einige Medikamentengruppen erwähnen, die oft mit Potenzproblemen in Verbindung gebracht werden:

  • Mittel gegen Bluthochdruck
  • Mittel gegen Depressionen
  • Mittel gegen gutartige Prostatavergrößerung
  • Steroid-Anabolika (wie z.B. Methandienon, Norethandrolon)

Potenzmuskel trainieren für eine feste Erektion

Das Training der Beckenbodenmuskulatur hat viele positive Effekte, allen voran eine härtere Erektion. Auch als PC-Muskel bekannt, ist diese Muskulatur im Becken verankert und umschließt circa ein Drittel des Penis; es ist der Teil, der im inneren des Körpers verläuft. Dieser Muskel kann gezielt trainiert werden, wie jeder andere Muskel des Körpers auch. Schon kurze, aber regelmäßige Trainingseinheiten können deine Potenzmuskulatur erheblich stärken. Das sorgt für eine härtere Erektion und gleichzeitig auch für ein längeres Durchhaltevermögen!

Du kannst deinen PC-Muskel wahrnehmen, indem du auf der Toilette versuchst, den Urinstrahl zu unterbrechen. Der Muskel, mit dem du das tust, ist der PC-Muskel.

Wenn du wissen möchtest, wie das Training genau funktioniert, dann klicke einfach auf den nachfolgenden Button. Ich habe für das Training der Beckenbodenmuskulatur einen kleinen kostenlosen Kurs erstellt, der dir Schritt für Schritt zeigt, worauf beim Training zu achten ist und wie du diesen Muskel effektiv aufbauen kannst. Zusätzlich erhälst du auch noch einen Trainingsplan dazu, mit dem du deine Trainingseinheiten überwachen kannst.

PC-Muskel Trainingsplan

Wie du deine Beckenbodenmuskulatur effektiv trainierst

Zum Abschluss noch ein paar Worte...

Erektionsstörungen sind natürlich belastend, aber nichts, das sich nicht aus der Welt schaffen lässt. In sehr vielen Fällen - gerade bei jungen Männern - liegt die Ursache im mentalen Bereich. Ich habe dir in diesem Artikel einige Anregungen gegeben, wie du diesen negativen Gedanken entkommen kannst. Aber auch physisch bedingte Probleme mit der Erektion lassen sich heutzutage gut therapieren. Erektionsstörungen bedeuten niemals das Ende einer befriedigenden Sexualität. Es lohnt sich in jedem Fall nach Auswegen zu suchen.

Abschliessend möchte ich dich noch dazu einladen, meinen GRATIS-Report herunterzuladen. Dort findest du noch weitere sehr hilfreiche Tipps und Ratschläge, was du für eine standfeste Erektion tun kannst.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg!

Dein Olli

5. April 2019
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